VS in ver.di

    Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie

    VS in ver.di

    Umsetzung der EU-Urheberrechtsrichtlinie

    Keine Anhörung im Rechtsausschuss ohne Urheber*innen und Künstler*innen – wir protestieren!

    Der VS (Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller) fordert, bei der Anhörung »Anpassung Urheberrecht« des federführenden Ausschusses für Recht und Verbraucherschutz des Deutschen Bundestags am 12. April 2021 die Seite der Urheber*innen und ausübenden Künstler*innen zu Wort kommen zu lassen.

    Senden wir – Autorinnen und Autoren, literarische Übersetzerinnen und Übersetzer – unsere Forderung direkt an die federführenden Ausschüsse des Deutschen Bundestags! Dazu schlagen wir folgenden Text für eine E-Mail oder einen Brief vor:

    • Textvorschlag

      An die Mitglieder des

      VS Briefentwurf Anhörungen Urhebrrecht ( (23.03.2021) ver.di KuK Briefentwurf bzgl. Anhörungen zum Urheberrecht

      BETREFF
      Anhörungen und Debatten zum Urheberrecht: Bitte nicht ohne die Betroffenen!


      Sehr geehrte Abgeordnete,
      sehr geehrte Ausschuss-Mitglieder

      mein Name ist … Ich bin Schriftstellerin/Schriftsteller / Übersetzerin/Übersetzer seit … und wende mich heute an Sie mit der Bitte, sich dafür einzusetzen, dass weitere entscheidende Debatten und Anhörungen um die Umsetzung der DSM-Direktive zum Urheberrecht nicht ohne Urheber*innen und Künstler*innen geführt werden, wie es derzeit vorgesehen zu sein scheint.

      Dies entspräche weder grunddemokratischen Prinzipien noch dem Ansinnen der EU-Richtlinie, die sich der Stärkung des Urheberrechts verpflichtet, wie schon ihr Name anzeigt – und nicht dem Verwerterrecht, oder dem einer Plattform und auch nicht einem Recht der Bildungsinstitutionen, öffentlich-rechtlicher Sender oder von Verbraucher*innen.

      Sofern sich die Fraktionen nicht entschließen, wenigstens einen legitimierten Vertreter*innen der Urheber*innen oder der Autor*innen und Übersetzer*innen zu benennen, bitte ich Sie, sich stellvertretend für die über 300.000 hauptberuflichen Urheberinnen und Urheber, und insbesondere für die Autor*innen und Übersetzer*innen des Buchsektors einzusetzen – im Hinblick auf die Stellungnahmen der Initiative Urheberrecht, die als Zusammenschluss von 40 Kreativenverbänden höchste Repräsentativität gewährleistet.  

      Die Kulturbranche in Deutschland und ihre beruflichen, soloselbständigen Einzelakteurinnen und
      -akteure erfahren seit einem Jahr wenig Unterstützung in der Corona-Krise. Und so ist es dringender denn je, für die nachhaltige Zukunft dieses einst florierenden, drittstärksten Wirtschaftssektors eine Gesetzgebung zu schaffen, die die Leistung der Urheberinnen und Urheber schützt und fördert. Denn sie stehen am Anfang jeder Wertschöpfungskette, sind Steuerzahler*innen, Wähler*innen – und Menschen, die ihre Existenz fristen müssen. Lassen Sie uns nicht im Stich – lassen Sie uns bitte zu Wort kommen, wenn unser Urheberrecht verhandelt wird!

      Ihre/Ihr
      (Name, Adresse, Telefon)


      Zu weiteren Informationen und Rückfragen verweise ich u. a. auf die Initiative Urheberrecht, auf den Verband deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (VS) in ver.di, den VdÜ sowie für einen Überblick über die Situation der Autor*innen und Übersetzer*innen in der Pandemie auf das Netzwerk Autorenrechte.


      Den Textvorschlag gibt es hier als WORD- und als PDF-Datei zum Download:


    Auch Solo-Selbstständige sind in der Gewerkschaft – weil wir gemeinsam mehr erreichen!

    Informiert euch, seid bei unseren Aktionen dabei und vor allem: Organisiert euch gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen!


    Immer noch nicht Mitglied bei ver.di?

    Jetzt aber los – für gute Tarife in der Kunst und Kultur!


    Ich will mehr Infos zu ver.di!

    Brief der Initiative Urheberrecht zur EU-Urheberrechtsrichtlinie (03/2021)

    Of­fe­ner Brief als PDF (260 kB)

    Ge­mein­sa­mer Brief der Ver­bän­de der In­itia­ti­ve Ur­he­ber­recht zur Um­set­zung der EU-Ur­he­ber­rechts­richt­li­nie: Kei­ne An­hö­rung im Rechts­aus­schuss oh­ne Ur­he­ber*in­nen und Künst­ler*in­nen