Internationales

Düsseldorfer Mahnwache für die Freilassung von Julian Assange

06.12.2022

Die Mahnwache für die Freilassung von Julian Assange (Journalist sowie Gründer und Sprecher der Enthüllungsplattform WikiLeaks) fand in Düsseldorf mit 35 Teilnehmenden etwa 150 Meter vom Britischen und dem Amerikanischen Generalkonsulat statt, da dort ein Sperrbezirk ist.

Aktive von Amnesty International sagten dem Veranstalter: „Die müssen jetzt Bericht erstatten, was hier unten los ist.“ Auf dem Bertha-von-Suttner-Platz am Hintereingang des Hauptbahnhofs konnte man vom Britischen Generalkonsulat aus die Aktion gut sehen. Die Teilnehmenden boten ein beeindruckendes Bild und zündeten 15 Kerzen für die Befreiung Assanges und um die Auslieferung zu verhindern.

 
Schriftsteller Ingo Schulze las spontan die Rede von Daniela Dahn vor, die diese in Berlin halten wollte. Die 35 Teilnehmenden standen zusammen, um mit 15 angezündeten Kerzen für die Freilassung und gegen die Auslieferung von Julian Assange ein beeindruckenden Bild zu stellen, das nun über die interne Kommunikation der Botschaft nach UK berichtet werden muss.

Das PEN-Zentrum Deutschlands wurde von Ingo Schulze, Horst Eckert, Wulf Noll und Jan Michaelis vertreten. Mitglieder des VS NRW Gruppe Region Düsseldorf sowie der Gewerkschaft ver.di waren präsent. Freie Autor*innnen und Vertretungen der Gruppierung „freeassange.eu“ sowie von Amnesty Interanational waren vor Ort. Ebenso Mitglieder von Parteien. Einige Künstler*innen, darunter die japanische Künstlerin Mutsumi Aoki, bekundeten ihre Solidarität mit Julian Assange. Der Grafiker Werner Burkard (Düsseldorf) schuf ein Plakat und stellt es uns (auch weiterhin) zur Verfügung.

Unser Ehrengast aus Berlin, Ingo Schulze, derzeit Stadtschreiber in Mühlheim, richtete seine Grußworte an die Teilnehmenden. Er konnte die Rede von Daniela Dahn (Berlin) verlesen und erntete dafür viel Beifall. Die Teilnehmenden waren von der guten Organisation begeistert und freuten sich über die von ver.di bereitgestellten Flugblätter. Der Bereich liegt in einer Laufachse, allerdings waren die Passant*innen teilweise in Eile und hasteten ihrem Ziel entgegen.

 

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